Aktuelle Ausgabe

Editorial

Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Neue Spielräume

Vor kurzem erhielt ich eine PR-Meldung zum neuen Draupaddelweg. Nach genauerem Studium, was es damit auf sich hat, war klar, dass sich die beiden Kärntner, die gemeinsam dieses Projekt aus der Taufe gehoben haben, viele Gedanken um die Freizeitsituation an Kärntens längstem Fluss gemacht haben. Ziel ist es, die Drau als eines der Top-Kanu-Gebiete Europas zu etablieren. 320 Flusskilometer, verteilt auf zwei Länder in 18 Etappen, sollen es einmal werden. Eingebunden sein werden dann auch entlang der Strecke gelegene Seen. Dazu Paddelcenter als Anlaufstelle für Bootsverleih sowie Gasthäuser und Restaurants, die regionale Schmankerl und verlockende Einkehrmöglichkeiten im Tal und auf den Almen bieten – ein wahres Paddelparadies! Das sollte doch Ansporn für weitere Regionen sein, um diesem guten Beispiel zu folgen und uns Paddlern neue Spielräume zu bescheren.

Und damit zum Inhalt der neuen Ausgabe: Ingo Röger hat sich mit Familie drei Tage Zeit genommen, um in Ruhe die kleine 10-Seen-Runde auf der Mecklenburgischen Seenplatte zu paddeln. Uli Auffermann wiederum stellt schöne Einsteigerflüsse in Nord und Westdeutschland sowie in Holland vor. Campingfan Christian Zicke ließ sich auf der griechischen Insel Lefkas zum Hotelhopping mit reichlich Paddelspaß »verdonnern«, während Andrea Sievers im Norden Norwegens, genauer gesagt in Helgeland, den Gletscherblick aus dem Kajak heraus genießen konnte.

Die Wildwasserfreunde dürfen sich auf faszinierende Schluchtund Klammerlebnisse freuen, die Matthias Breuel zusammengestellt hat. Die eher weniger bekannte Sill in Tirol wird von Valentino Dax präsentiert.

Dem Thema »Canadier« widmen sich Michael Hennemann mit seiner Kaufberatung und der Kurzvorstellung zwölf aktueller Modelle sowie Martina Pohl-Elser, die beim »Open Canoe Festival« am Fluss Drôme in Südfrankreich vor Ort war. Und wer sich mal auf einem neuen Gebiet versuchen möchte, kann dies ja beim Kajakangeln versuchen – Dennis Kieselhorst will in seinem Bericht den besonderen Reiz dieser Sportart vermitteln.

Ich wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim Lesen der neuen Ausgabe und immer eine Handvoll Wasser unterm Kiel.

Ihr Tobias Roch

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