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Wat geht ab im Watt?

Seekajak-Abenteuer in der Nordsee

Um das ostfriesische Wattenmeer und seine Inseln ranken sich viele Mythen. Von rasenden Gezeitenströmen, meterhohen Wellen und von rasanten Gatts wird berichtet. Klar, dass sich Christian Zicke das Abenteuer Wattenmeer nicht entgehen lassen wollte. Schließlich wohnt er nur gute zwei Stunden von den Sielhäfen an der Küste entfernt.

Und was wäre naheliegender, als auch mit seiner Kanuschule im Watt wat anzubieten? Deshalb hat er all seinen Mut zusammengenommen, sich einen erfahrenen Nordsee-Local ins Kajak geholt und sich mit einer Truppe Unerschrockener aufgemacht nach Dornumersiel.

Es ist ja nicht so, dass ich mich nicht selbst im Wattenmeer auskennen würde – schließlich war ich da auch schon ein paar Mal Seekajaken. Doch außer, dass eine Boje dort Tonne heißt, dass man bei Ebbe nicht über den Wattrücken kommt und man dann treideln muss, habe ich nicht den großen Plan. Dort Gruppen führen? Lieber nicht.

Ein Experte musste her. Jemand, der die kleinsten Schlupflöcher kennt, sich mit einer Gruppe clever durch die Gatts und die Brandungszonen sneaken kann, wenn erforderlich. Jemand, der immer einen Plan B in der Tasche hat. Lange hat es nicht gedauert, da bin ich auf den Nordsee-Experten Christian Dingenotto gestoßen.Ein wahrer Kenner der Materie und dazu noch Ausbilder bei der SAU (Salzwasser-Union, der Verband der Seekajakfahrer), Referent für den Küstenkanusport des DKV und emsiger Weiterentwickler des EPP (Europäischer Paddelpass) Küste des Deutschen Kanu Verbands.

Text/Bilder: Christian Zicke

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 03/2018.

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