Aktuelle Ausgabe

Shannon Shadows

Mit dem Faltcanadier durch Irland

Mit über 800 Kilometern Binnen-Wasserstraßen ist Irland das perfekte Hausbootrevier. Wie lohnend ist die grüne Insel aber für uns Kanuten? Während der »White nights« machte sich Roman Fuchs mit einem Freund samt Faltcanadier auf zur Erkundung.

Wie lernt man am besten die RePUBlic of Ireland »inside« kennen? Richtig, indem wir nach der Landung im Dubliner Stadtteil Temple Bar ausgiebig in der PUB-Szene Lokalaugenschein machen...

Rechtzeitig vor dem drohenden Brexit verlassen wir die Republik Südirland ohne Grenzkontrollen im Zug mit dem Faltcanadier im Gepäck in Richtung der britischen Provinz Nordirland. Im kleinen Ort Beleek am River Erne bauen wir unser »Instant-Boot aus der Tüte« auf. Nach zwei Stunden haben wir bei strahlendem Sonnenschein auch sämtliches Expeditionsequipment, Trinkwasser und Proviant im Lastkahn gebunkert.

Nachdem wir das Boot zu Wasser gelassen haben, pflügt der Bug durch sanft in der Strömung wiegende Wasserpflanzen. Diese zeigen uns die ganz leichte Strömung des Erne an, gegen die wir nun flussaufwärts paddeln. Nach ein paar Kilometern tauchen die ersten Felswände auf, die im Osten den riesigen See »Lower Lough Erne« begrenzen. Wir sind weit und breit das einzige Boot.

Da sich der erste Tag zu Ende neigt, ist es höchste Zeit, einen geeigneten Schlafplatz zu finden. Ein Landungssteg für Hausboote bietet sich dafür perfekt an. Dieser See-Küstenabschnitt ist mit seiner üppigen Vegetation so unzugänglich wie ein Urwald. Ohne den Steg müssten wir mit einer Machete unseren Zeltplatz erst urbar machen – dafür gibt es für den mobilen Holzkocher von Jakob jede Menge Holz fürs warme Abendmahl bei grandiosem Seepanorama.

Text/Bilder: Roman Fuchs

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 02/2018.

Jetzt im Online-Shop bestellen »

Share