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Bodensee

Auf großer Tour im Alpenvorland

Wenn zwei Paddler sich auf den Weg machen, um Deutschlands größten See zu umrunden, dann können sie anschließend einiges berichten. Die beiden Österreicher Paul Ulrich und Ewald Radel haben genau das getan und auf ihrer Bodensee-Tour gleich drei Länder »bereist«.

Der Regen macht eine kurze Pause, als Ewald und ich vom Hausberg der Bregenzer, dem 1.064 Meter hohen Pfänder, über den Bodensee blicken. Bedrohlich grau und tief hängen die Wolken über den See, dessen Ende wir nur erahnen können. Für unser Vorhaben haben wir die zweite Septemberwoche gewählt. Nochn verwöhnt von den warmen Sommertagen, ziehen wir uns bei plus 7 Grad entmutigt ins Berghaus zur Tourenplanung zurück. Ewald und ich hatten uns ein halbes Jahr nicht gesehen und es angesichts der Witterung nicht eilig, aufs Wasser zu kommen. Ohne schlechtes Gewissen lassen wir uns die regionale Küche schmecken, schließlich müssen die Kohlehydratspeicher aufgefüllt werden. Ewald ist noch nicht so lange mit dem Paddelvirus infiziert wie ich und steht vor seiner ersten Gepäcktour. Unser Kartenmaterial liegt ausgebreitet vor uns am Tisch, in der warmen Stube plant es sich bekanntlich am besten. Sieben Tage haben wir uns für die Umrundung des Sees Zeit genommen. Schnell sind wir uns einig, von der Insel Lindau aus starten zu wollen.

Text/Bilder: Björn Nehrhoff von Holderberg

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 04/2017.

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