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Auf dem Weg zu den Lauenburgischen Seen

Paddeln im Reich von Kranich, Seeadler und Storch

An der ehemaligen Grenze zwischen der BRD und der DDR erstreckt sich hoch im Norden Deutschlands ein Band blauer Seen und Wasserläufe – ein echtes Paradies für Paddler, die die Ruhe lieben. Björn Nehrhoff von Holderberg stellt vier besonders schöne Touren im Naturpark Lauenburgische Seen vor.

Die Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein teilen sich hier ein Patchwork aus Wasser, Wald und Wiesen, das einst während der Weichseleiszeit entstand, als die abschmelzenden Gletscher Schuttmassen zurückließen, die der heutigen Landschaft ihre hügelige Kontur gaben. Der scharf bewachte Todesstreifen der Zonengrenze, der für viele Menschen Repressalien und zerstörte Biografien bedeutete, sorgte dafür, dass die Landschaft auf östlicher Seite »entsiedelt« wurde und auf westlicher Seite lange weniger entwickelt blieb, da sie im Abseits stand.

Text/Bilder: Björn Nehrhoff von Holderberg

Was für die Menschen ein großer Nachteil war, bedeutete für die Natur, dass sie sich hier auf großen Flächen wild und weitgehend ungestört entwickeln konnte. Um diesem Naturerbe beider Bundesländer gerecht zu werden, entstand der Länder übergreifende Zweckverband »Schaalseelandschaft«. Dieser schützt und pflegt Naturschätze auf einem immerhin 335 Quadratkilometer großen Gebiet, das in vielerlei Hinsicht einem Nationalpark nicht viel nachsteht.

Für uns Paddler bedeutet dies leider auch, dass die Mecklenburger Seite des Schaalsees sowie andere kleine Seen nicht zugänglich sind. Dafür gibt es auf Holsteiner Seite extrem viel zu entdecken. Wer die Mecklenburger Seite erkunden möchte, sollte nicht vergessen, Fahrrad und Wanderschuhe ins Auto zu packen. Auf den nächsten Seiten finden Sie vier abwechslungsreiche Touren, auf denen sich die ganze Pracht der Landschaft entdecken lässt.

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Ausgabe 04/2017.

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