Aktuelle Ausgabe

Editorial

Hallo, liebe Leserinnen und Leser!

Viele Wege führen zum Ziel

Wenn man den Inhalt dieser Ausgabe betrachtet, so fällt auf, wie viele Arten von »Paddelgeräten« es gibt. Die Spanne reicht von kleinen Freestyle-Booten über Creeker, Schlauch- und Freizeitboote bis hin zu ausgewachsenen Canadiern und Seekajaks für Expeditionen. Zudem lässt sich das Spektrum seit einiger Zeit noch durch die Stand Up Paddling Boards erweitern. Jede Bootsklasse hat dabei ihre ganz speziellen Eigenschaften, die sie für die entsprechenden Einsatzzwecke prädestinieren. Und jede Art hat ihre Reize, denn was dem einen das spritzige Vergnügen im Wildwasser ist, ist für den anderen das ruhige Dahingleiten im komfortablen Canadier. Alle Kanus, Kajaks und Bretter dieser Welt haben jedoch eins gemeinsam: Sie alle führen uns Paddler, egal ob sitzend oder stehend, auf aufregenden Touren zum Ziel!

Und damit sind wir schon mittendrin: Anna Rettig entführt uns in den mystischen Spreewald mit seinen vielen kleinen Kanälchen. Ein anderes ruhiges Revier hat Björn Nehrhoff von Holderberg in Niedersachsen entdeckt: Das Flüsschen Luhe führt in flotter Fahrt durch die Lüneburger Heide. Aus sonnigem Gefilde berichtet Annika Müller, die die Paddelmöglichkeiten in der autonomen Region Katalonien in Spanien vorstellt. Für Wildwasser-Enthusiasten hat sich Matthias Breuel im Tiroler Unterland umgesehen und dort einige Alternativen zur bekannten Brandenberger Ache entdeckt. Auch die Stehpaddler kommen in dieser Ausgabe auf ihre Kosten: Stephan Hörl ist den italienischen Tagliamento zwar mit dem SUP-Board gepaddelt, die Tour lässt sich bei entsprechendem Wasserstand aber auch im Kajak genießen. Für alle, die mit dem Gedanken spielen, sich ein Freestyle-Boot oder Riverrunner anzuschaffen, könnte die Kaufberatung von Christoph Vogels über eben jene Bootsgattung hilfreich sein.

Mit Christian Zicke hat sich ein erfahrener Wildwasserpaddler dem Thema »Boofen« gewidmet. Im ersten Teil seines zweiteiligen Workshops werden zunächst Vorübungen vorgestellt, bevor es in der nächsten Ausgabe »ans Eingemachte« geht.

Ich wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim Lesen der neuen Ausgabe und immer eine Handvoll Wasser unterm Kiel.

Ihr Tobias Roch

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