Aktuelle Ausgabe

Kaufberatung Wasserdicht packen

Kommt nicht in die Tüte

Schlafsack, Smartphone, elektronischer Autoschlüssel oder Wechselkleidung – auf einer Kanutour gibt es kaum Ausrüstung, die nicht wasserdicht verpackt werden muss. Unsere aktuelle Kaufberatung zeigt, was die Anbieter an Verpackungslösungen, wie Packsäcke, Kisten, Tonnen oder Koffer, für Paddler im Angebot haben.

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Am Anfang waren die blauen Müllsäcke. Gut erinnere ich mich noch an meine ersten Kanutouren. Zelt, Schlafsack, Klamotten wurden einfach in einen stabilen, großen, blauen Müllsack gestopft, der dann mit einem Seil eng verschnürt wurde. Anschließend kam – sicher ist sicher – noch ein zweiter Müllsack drumherum und wurde ebenfalls fest verschlossen. Das Gepäck ist in der Tat immer trocken geblieben, wirklich praktisch und dauerhaft ist diese Verpackungslösung aber natürlich nicht.

Gut also, dass es eine Vielzahl an wasserdichten Behältern gibt, denn jedes Gepäckstück möchte anders aufbewahrt werden. Während es Kleidung und Schlafsack in der Regel nichts ausmacht, eng in einem Packsack zusammengeknautscht zu werden, will die empfindliche Digitalkamera nicht nur gegen Wasser, sondern auch gegen Stöße geschützt werden, und Landkarte oder Flussführer schließlich gehören in Sichtweite auf das Vordeck.

Kein Wunder also, dass es auf dem Zubehörmarkt eine nahezu unüberschaubare Auswahl von Behältern gibt, die von der einfachen Plastikdose über Packsack oder Tonne bis hin zum Smartphone-Case mit Erhalt der Touchscreen-Funktionalität reichen. Es gibt praktisch nichts, was sich nicht wasserdicht verpacken lässt, und paddelnde Gitarrenbarden beispielsweise finden bei Zölzer sogar eine passende Tasche für das empfindliche Saiteninstrument.

Die Marktübersicht auf den folgenden Seiten will etwas Durchblick in den Zubehördschungel bringen und stellt die verschiedenen Packlösungen für die unterschiedlichen Einsatzzwecke mit ihren Vor- und Nachteilen vor. Wichtig zu wissen ist dabei, dass wasserdicht nicht gleich wasserdicht bedeutet. Einfachere, als wasserdicht angepriesene Produkte halten gerade einmal Regen- oder Spritzwasser ab, andere hingegen können zumindest eine gewisse Zeit lang im Wasser schwimmen. Den besten Schutz bieten tauchdichte Behälter, die den Inhalt sogar unter Wasser trocken halten. Vor dem Kauf gilt es daher, die Herstellerangaben exakt zu studieren und zu vergleichen. Bei längeren oder extremeren Touren empfiehlt es sich darüberhinaus, den jeweiligen Behälter vorab selbst auf seine Wasserdichtheit zu testen, z.B. in der Badewanne.

Ausführliche Tabellen mit nützlichen Infos finden Sie unter:
kajak-magazin.com/pdf/kajak_0515_wasserdichte_taschen.pdf

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der aktuellen Ausgabe 05/2015.

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